Kolonie Oranienbaum

Die Kolonie trug ihren Namen bis 1948, danach wurde die Ansiedlung Lomonossow (russisch Ломоносов) benannt. Administrativ gehörte Oranienbaum zu Sankt Petersburg. Der Ort liegt 40 km westlich des Stadtzentrums an der Newabucht der Ostsee und unmittelbar südlich der Insel Kotlin im Rajon Petrodworez. Oranienbaum wurden die Stadtrechte im Jahr 1780 verliehen.
Das Gründungsjahr war 1812, der Kolonietyp war der einer Mutterkolonie. 1848 gab es in Oranienbaum 6344 deutschsprachige Siedler. Die Konfession der Kolonie war evangelisch. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Strelna. Die Gründerfamilien kamen aus Iswar. Bis zum Jahr 1998 war Lomonossov eine selbständige Stadt, wurde dann aber zusammen mit anderen Vororten unter die städtische Verwaltung von Sankt Petersburg gestellt. Lomonossow hatte 42.505 Einwohner (Stand Oktober 2010). Das Ensemble aus Schlössern, Pavillons, dem Schlosspark sowie der historischen Altstadt wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

 

Karte der Kolonie Oranienbaum

Kolonie Oranienbaum

 

 

Oranienbaum, Schreiben des Innenministers

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Oranienbaum, Revisionslisten 1810 - 1858

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Oranienbaum, Revision 1810

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Oranienbaum, Revision 1811

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Oranienbaum, Revision 1816

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Oranienbaum, Revision 1834

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Oranienbaum, Revision 1850

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Oranienbaum, Revision 1858

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